Fumarole

Laura Schoch

Ein Tanz am Kraterrand, auf der Bildfläche, zwischen schwefligem Rauch und grollenden Steinen. Ein Moment, der die Zeit dehnt. Ein Feuerloch, das Steine gebiert. Warten auf den nächsten Knall oder bis die Farbe uns findet. Recherchen zu Spuren der Vulkane auf den äolischen Inseln vermischen sich mit dem Geruch des Terpentins und beobachten, wie ein fragiles Gemisch der Gase neue Formen in die Landschaft malt. Fumarole verweist auf Risse in der Erdoberfläche, die einen Blick auf die Wärme unter der Erde eröffnen.

Tryout: Neues Programm – Testlauf 4 ES GEHT von Manuel Stahlberger  

Geht’s noch? Es geht. Die Aufräum-Weltmeisterschaft ist voll im Gang und wir sind mit von der Partie. Schon ewig lang. Alle wollen eine Ordnung, aber nicht alle die gleiche. Wir machen eine Pause und stehen am Buffet. Die Auswahl ist riesig. Vieles wird zwar immer ähnlicher, aber es hat noch von allem. Bodenlosigkeit und Zukunftsangst sogar mehr als früher. Manuel Stahlberger schöpft sich einen Teller voll und serviert uns das ganze Durcheinander in kleinen Happen, darunter Faustkeile und Höhlenmalereien seiner Verwandtschaft von damals, Poesiealben, Weihnachtsfilme, gebackene Kunst, Lieder aus der brütenden Hitze und Berichte vom Leben auf fernen Planeten. Kollekte

Gespräch bei Brot &Wein: Der künstlerische Leiter des Kunstraums Stefan Rutishauser im Gespräch mit der Künstlerin Laura Schoch, über das warten auf den Bus oder den Vulkanausbruch. Wie lange man eine weisse Wand anstarren kann und ob 13 Grad im Atelier genug sind.

 

 

FIGURATIV

Malerei | Zeichnung | Skulptur 

Rudolf Brühlmann I Seni Djigaou I Naomi Garde I Stefan Gort I Faustina Peloso I Daniela Vincenz 

Schon schön, wenn man hie und da mal was erkennt. Merkt was man sieht, versteht. In unserer ach so komplizierten Welt, wo morgen nicht mehr gilt, was gestern angesagt war. 

 24. Oktober bis 9. November 2025

Gespräch bei Brot & Wein: Freitag, 31. Oktober
Stefan Rutishauser spricht mit den Künstler:innen der Ausstellung über das Schaffen im Atelier, ob man einen Apfel so malen kann, dass eine Fliege darauf sitzt, und über das Aktzeichnen. 

Kultur-Bar & Konzert : ALEX GOOD DUO — Freitag, 7. November 2025,Der Gitarrist und Sänger Alex Good war viele Jahre als Sideman in diversen Bands unterschiedlicher Stilrichtungen unterwegs. 2013 beschloss er, seine eigene Musik aufzunehmen und auf die Bühne zu bringen. Die meisten Songs entstehen auf der Akustikgitarre und eignen sich deshalb auch hervorragend für die reduzierte Form. Er ist im Duo mit dem Gitarristen Raffael Meyer zu Gast im Kunst-Raum. Kollekte zugunsten der Musiker 

 

 

Hier.                             Michael Siegenthaler

Nach 2022 kann Michael Siegenthaler zum zweiten Mal im Rahmen einer Einzelausstellung im Kunst-Raum seine fotografischen Arbeiten ausstellen. Diesmal geht es um Bilder aus der unmittelbaren Nachbarschaft, aus dem hier und jetzt. Michael Siegenthaler streift nach wie vor mit geschärftem Blick und seiner Kamera, manchmal begleitet von Frau und Hund, durch die umliegende Umgebung auf der Suche nach überraschenden Einblicken, nach ungewollten Konstellationen und Schönheit, wo man sie nicht erwartet. Und diesmal nicht an exotischen Destinationen, sondern im profanen Alltag und im gewohnten, normalerweise wenig beachteten, Umfeld. Dabei entstanden sind vor allem Landschaftsaufnahmen mit Schwerpunkt Bodensee aber auch Bilder, die von Tieren, Pflanzen, Gebäuden und manchmal auch Menschen erzählen.

Kultur-Bar & Lesung: Laura Vogt

Konzert: The Royal Birds

 

Elisabeth Ottenburg 52 Wochen 9. bis 25. Mai 2025

Etwas aus der Welt aufgreifen, Objekte, oft Alltags- oder Fundgegenstände, in einen neuen spannungsvollen Zusammenhang stellen. In prozesshafter Arbeitsweise entstehen durch die subtile Veränderung des Ausgangsmaterials Werke, die in einem neuen Kontext universelle Themen berühren und vielleicht eine geistige Kraft entwickeln. Das Ergebnis überrascht oft, lässt schmunzeln oder irritiert gar. Gewohntes aufbrechen, Neues entstehen lassen und das mit einer Bildsprache, die in Plastiken, Collagen und Installationen zum Ausdruck kommt. So ist 2024 wöchentlich bis Sonntagabend ein Objekt entstanden, 52 Wochen.

 

Gespräch bei Brot & Wein: Freitag, 16. Mai 2025                         

Stefan Rutishauser im Gespräch mit der Künstlerin Elisabeth Ottenburg über Kinderzeichnungen und das Aufwachsen in Basel. Über den Biss jeden Tag eine Zeichnung zu machen oder wöchentlich ein Objekt zu gestalten. Über Alltags-oder Fundgegenstände und über weibliche und männliche Materialien.

Kultur-Bar & Konzert: SCARABAND Freitag, 23. Mai 2025
La Scaraband präsentiert in einem kleineren Ensemble Originale sowie traditionelle Stücke, die ein facettenreiches Set ausmachen: Gypsy, Swing und lateinamerikanische Cumbia bis sogar Folkartige Songs werden gespielt. Ausgestattet sind sie, wie es der Name schon verrät, mit historischen Saiteninstrumenten sowie Seltenheiten aus der Kollektion von José Scarabello.

 

4. April Kultur-Bar & Konzert:Pure Blues 

Spielen gemeinsam erdigen groovigen bessten Blues  

 

Nicola Grabiele «spazio tempo luce»

 21. Februar bis 16. März 2025

Gespräch bei Brot & Wein: 28. Februa, Tür 19, Gespräch 20 Uhr

Konzert: HIT NOSTALGIQUE: 15. März 2025, www.hitnostalgique.com                          

 

 

Gianni Kuhn

Zeichen am Wegrand 22. November bis am 8. Dezember 2024

Auf  seinen Wanderungen durch Städte und über Land ist Gianni Kuhn gleichzeitig mit der Kamera und dem Notizblock unterwegs, ist sowohl Schriftsteller als auch bildender Künstler. Wach und geistesgegenwärtig für die unscheinbaren, poetischen und teils hintersinnigen Situationen des Alltags, die Zeichen und Spuren, wo auch immer sie ihn anspringen. Gianni Kuhn zeigt Fotografien, gleichzeitig erscheint ein Fotoband und ein literarisches Buch zum Thema ”Zeichen am Wegrand”.

Gianni Kuhn lebt und schreibt in Frauenfeld und unterwegs.

 

Gespräch bei Brot & Wein: Freitag, 29. November 2024, 20 Uhr

Zwei alte Männer am Tisch reden darüber, wieso sie fast ganz immer ein Notizbuch mitschleppen. 

Was man am Wegrand beim Gehen alles findet und einen staunen lässt. Und von der Faszination des Zusammenstellens des Gefundenen, des Büchermachens, des Ausstellungmachens sowieso und wieso man mit dem iPhone gar nicht so schlechte Fotos machen kann.

Der künstlerische Leiter des Kunst-Raumes Stefan Rutishauser spricht mit dem Literaten und Künstler Gianni Kuhn.

 

 

Kulturbar und Konzert: Freitag, 6. Dezember 2024, 20 Uhr

On the road… Ein Paarlauf mit dem Duo ”Uno Per Uno”. Text und Musik im Wechselspiel

Hannes Geisser, Saxophone, Dani Schaffner, Perkussion, Gianni Kuhn liest. 

 

 

 

 

 

 

 

Catherine Zundel & Markus Reich

Ebben. Fluten. Ewigkeiten.   1. bis 17. November 2024

Auf Spurensuche, in einer entlegenen Gegend am Atlantik, winters, auf Streifzügen entlang der Zeichen, welche die Brandung jeden Tag aufs Neue hinterlässt, und die, ausgeformt von den Kräften des Windes und des Wassers, Mythen aufleben lassen, Geschichten erzählen und einfliessen in die künstlerische Auseinandersetzung, in die Malerei, in poetische Schriftstücke und fantastische Objekte. – Ein Bericht vom Unterwegssein und vom Innehalten, von unvermuteten Fundstücken und Wegzeichen.

Catherine Zundel & Markus Reich leben und arbeiten in Romanshorn. 

www.markusreich.ch  www.catherinezundel.ch

 

Gespräch bei Brot & Wein

Ein Gespräch über den Atelier-Aufenthalt an der Nordwestküste Irlands, über Menschen und Material, die man da dort vor Ort findet. Über den Wind, das Teetrinken und das Reisen. Der künstlerische Leiter des Kunstraums Stefan Rutishauser im Gespräch mit dem Künstlerpaar Catherine Zundel & Markus Reich. 

Kulturbar und Konzert: Táin Irish Folk 

Táin ist eine Irish Folk Band aus Bern, die mit ihrer grossen Spielfreude, Virtuosität, tanzbaren Tunes und ergreifenden Songs die Bühnen kapert. Táin vereint Musiker*innen, die seit vielen Jahren in der Folk-Szene unterwegs sind und sie überzeugen mit ihrer Kunst, traditionelle Musik mit neuen, originellen Elementen anzureichern und ihrer spürbaren Liebe für Folk-Musik. www.tain.ch

 

 

Claudia Keel relativ         6. – 22. September 2024

Das Interesse der Künstlerin an natürlichen Umgebungen hat grossen Einfluss auf ihre Bilder. Claudia Keel malt nicht vorhandene Landschaften, auch nicht innere Landschaften. Sie malt ein Bild. Dazu nimmt sie die Strukturen der Natur auf, um damit abstrakte Bilder erschaffen zu können, auf denen Farben, Linien, amorphe Flächen und Schraffuren etwas Tatsächliches zeigen. Der Prozess, ein Bild auf die Leinwand zu bringen, erzeugt neue poetische Landschaften, nicht unähnlich der Prozesse, welche die Landschaften geschaffen haben. So entsteht das Bild.

Claudia Keel (*1969) lebt und arbeitet in St. Gallen und in Selva Piana, Tessin.

claudiakeel.ch

 

Tryout: Samstag, 7. September 2024

Julia Kubik & Manuel Stahlberger «es wie die Sonnenuhr machen»

Hamburg hat die Hamburger Schule, Atlanta hat den Trap, Saignelégier hat die Pferde, St.Gallen hat die Lakonie. Aber was ist das eigentlich genau? Und wieso gedeiht sie so gut im Hochtal am Ostrand? Eine klare Antwort darauf hat vermutlich niemand. Aber diese Show wäre im dazugehörigen Wikipedia-Artikel vertreten, wenn es denn einen gäbe. 

Julia Kubik und Manuel Stahlberger sezieren beide gerne lokale Ereignisse, Zwischenmenschliches und Generelles. Und nun tun sie dies zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne. «Es wie die Sonnenuhr machen» vereint diverse tragikomische Miniaturen in Diashows, Liedern, Texten und Kurzfilmen. Es geht dabei um neue Denkmäler, alte Französischschulbücher, historische Poesiealben, erfundene Dienstleistungen, Guezliteig und die endgültige Aufklärung der Hechtvorfälle in den St.Galler Weihern. 

 

Gespräch bei Brot & Wein: Freitag, 13. Sept.

Der künstlerische Leiter des Kunstraums Stefan Rutishauser im Gespräch mit der Künstlerin Claudia Keel.

Beide haben eine Bleibe, ein Ort im Tessin zum schaffen. Getrennt nur durch einen Berg der dazwischen liegt. Ein Gespräch über den unglaublich blauen Tessiner Himmel, über Schichten und Lasuren und ob der Ort wo man malt entscheidend ist? Und was es sonst noch zu tun gibt.

 

 

 

 

Tryout: Freitag, 5. Juli 2024

Christof Wolfisberg (50% von OHNE ROLF)   

«Halbtraum» Fantastik Kabarett 

Wir verschlafen rund ein Drittel unseres Lebens. Doch wenn wir träumen, sind wir frei! Oder doch nur in uns selbst gefangen? Aufgeweckt von diesen Fragen, lockt Wolfisberg sein Publikum charmant in seinen eigenen, verwegenen Traum. Und flugs ist es selbst Teil davon. In «Halbtraum» schafft Wolfisberg eine einzigartige Welt, jenseits des Wachzustandes, in der sich Komik und Poesie fantastisch miteinander vergnügen. 

Nach «Abschweifer» ist «Halbtraum» das zweite Solo des Luzerners Christof Wolfisberg. Parallel ist er seit zwanzig Jahren mit dem Duo OHNE ROLF auf Tour durch den ganzen deutschsprachigen Raum. 

 

Guido Vorburger Mythe 8. – 24. März 2024 

Jahrtausendealt und stetig wandelnd ist unser Verhältnis zum Tier. Wie können zeitgenössische Bilder darüber berichten? Gibt es Möglichkeiten einer beschwörenden Bildwelt, wie sie bereits in Höhlen vor Jahrtausenden von Menschenhand geschaffen wurden? Mit diesen Fragen sucht Guido Vorburger malend Orte zu finden, die nicht (vollständig) der vermessenen Welt angehören. 

Guido Vorburger, geb. 1961, wohnt in Winterthur, Atelier in Zürich www.guidovorburger.ch 

Gespräch bei Brot & Wein: Freitag, 15. März 2024
Stefan Rutishauser spricht mit dem Künstler und (Tier)freund Guido Vorburger darüber, wieso Hasen seine Bildwelten bevölkern. Über Schlagmetall, was das so ist und warum Überhaupt und wieso mit Wasser verdünnbare Ölfarbe für die Katze ist. Wie man zu einem Thema kommt und wie man es wieder los wird. 

 

Kulturbar und Konzert: Freitag, 22. März 2024
The Soul Twins — Frischer Soul für die alte Seele
Seit vierzig Jahren stehen der Gitarrist Dominik Rüegg und der Sänger Pat Kasper gemeinsam auf der Bühne. Einen grossen Teil dieser Zeitspanne sind sie mit ihrer bekannten Band «The Noise Brothers» unterwegs. Mit ihrer Duo-Formation schlagen sie etwas sanftere Töne an und zelebrieren grosse Klassiker der Soul- und R&B-Geschichte. www.soultwins.ch 

 

José Scarabello AN SAMMLUNG EN         12. – 28. Januar 2024

Da haben sich über die Jahre schon ein paar Sachen angesammelt.   Warum denn um die Welt jetten, wenn man Globen sammeln kann.       Schön eingeordnet im Gestell. Und der tägliche Gang, mal gucken gehen. Auf die Pirsch gehen, mal rumschauen. Und vielleicht mit dem Schiff wieder zurück. Sind doch Gitarren nicht nur zum Spielen da, taugen doch ganz gut als Bildträger. Und ich sage dir, da gibt es einige!

 

Gespräch bei Brot & Wein: Freitag, 19. Januar 2024

Gespräch mit  José Scarabello über Lack und Leim. Über das Suchen und Sammeln und über die Kunst des Lebens so im Allgemeinen. Wieso Schätze glücklich machen, wenn man sie findet und wie es ist, sie wieder wegzugeben.

 

Kultur-Bar & Konzert: Freitag, 26. Januar 2024                                

Verschiedene Gitarristen spielen auf und mit einigen Gitarren aus der grossen Sammlung von José Scarabello.

 

Mark J. Huber «instant light» 3. – 19. November 2023

Gegenlicht – Rücklicht – Durchlicht - es sind die Phänomene dieser täglichen und doch unfassbaren Quelle, von denen sich Huber anstecken lässt und die er in Malerei verwandelt. Digitales Bildmaterial liefert die Fragmente, die durch den Prozess des Malens verschmolzen werden. Mehrere Schichten in Lasurtechnik bilden zudem Überlagerungen, die an Mehrfachbelichtungen erinnern und zwischen «Realität» und «Fiktion» pendeln: Fotoshop für Ölfarbe und Leinwand. Geometrisches trifft auf Naturformen und erzeugt ein faszinierendes Miteinander der vermeintlichen Gegensätze. Sehgewohnheiten werden abgeholt um sie dann in Frage zu stellen und dadurch zu erweitern.

Gespräch bei Brot & Wein:Freitag, 10. November 2023, 20 Uhr

Zwei Maler reden bei einem Glas Wein über die richtige pastosität der Ölfarbe, und warum überhaupt Ölfarbe,  über das beste Rezept für ein Gulasch und wieso sie die Malerei nicht sein lassen können.

Kultur-Bar & Konzert: Freitag, 17. November 2023, Türöffnung 19 Uhr, Konzert 20 Uhr «b.s.undercover» 

Die Musiker der Band treffen sich auf dem weiten Feld des Jazz – aus ganz unterschiedlichen Richtungen. Ausgehend von eigens bearbeiteten Standards stösst die Band zunehmend auch in erweiterte Bereiche der improvisierten Musik vor: Eigenkomponiertes, Nordisches und Freiimprovisiertes ergänzen ihr Repertoire zu einem spannenden und unterhaltsamen Mix, der in keine Schublade passen will. 

 

 

Gruppenausstellung Kunst // Achse
9. September – 8. Oktober 2023 

Eine Auswahl von 40 Künstlerinnen und Künstlern aus der Region Frauenfeld zeigt im Kunstverein, entlang der Freie- Strasse via Marktplatz und im Kunst-Raum ihre aktuellen Werke mit Bildern, Fotografien, Fahnen, Skulpturen. 

Kunstverein // Ausstellung mit
Anita Bollag // Betty Kuhn // Bianca Frei-Baldegger // Joëlle Allet // Rudolf Brühlmann // Ursula Bollack-Wüthrich 

Freie-Strasse // Fahnen von
Annemarie Graf // Fredi Bissegger // Hans Bissegger † // Joel Introvigne // Laura Schoch // Markus Huber // Markus Reich // Matthias Trachsel // Michael Truniger // Monika Mathis // Nicola Grabiele // Othmar Eder //
Pierre Sutter // Stefanie Scheurell // Susan Kopp // Thomas Reck // Tiziano Autera // Ute Klein //
Veronika Bischoff // Yvonne Roth 

Marktplatz // Plakate von
Balz Kubli // Beni Blaser // Dana Siebrecht // Helmut Wenczel // José Scarabello // Martin Bührer // Michael Siegenthaler // Mirjam Wanner // Rina Jost // Simone Kappeler 

Kunst-Raum // Ausstellung mit
Brigitte Schneider // Laura Hugentobler // Rahel Müller // Silvia Jenni

 

Freitag, 22. September // Gespräch bei Brot & Wein Kunst-Raum                          
Stefan Rutishauser spricht mit Künstlerinnen der Ausstellung über Raum und Zeit, über das Wohnen und Schaffen im Thurgau und wieso man nicht mit dem Wind flattern soll. 

Samstag, 23. September // Kultur-Bar & Konzert Floriano Hugentobler
Der Frauenfelder Floriano Hugentobler geniesst und zelebriert mittlerweile seit Jahrzehnten den Sound seiner Jugend. Die melodiösen Eigenkompositionen spannen den Bogen von der melancholischen Pianoballade bis zum groovigen Popsong. 

 

 

Kerstin Schiesser Wenn Bilder von den Bäumen fallen

Das Atelier ist ein Raum, in dem ein Werk entsteht, also eine Werkstatt wo die Späne fallen. Was bleibt ist das, was dem Werk abgeht, fehlt. Was bleibt? Was geht vor – vorwärts? Was bringt etwas in Gang und was tritt aus was hervor? Wenn Blätter von den Bäumen fallen, liegen Bilder mir zu Füssen. Ich lese sie auf und trage sie aus einem rätselhaften Grund nach Hause. Kerstin Schiesser zeigt neue Zeichnungen und Malereien auf Papier und Leinwand.  

Gespräch bei Brot & Wein: Freitag, 10. März                                           Es war irgendwann 1990 als Kerstin Schiesser und Stefan Rutishauser, das erste Mal miteinander über Kunst und so sprachen. Tief hinten im Tal, in einem Bachbett im Tessin mit bunten Steinen und glitzerndem Wasser, beide noch etwas Grün hinter den Ohren. Dafür die Welt zu Füssen. Ein Gespräch, das bis heute weiter geht. 

Kulturbar und Konzert: Freitag, 17. März                                               Räto Harder & Marco Sigrist: DIALOGE                                                      Das Duo Harder & Sigrist hat sich darauf spezialisiert, eine kammermusikalische, lyrische Sprache zu entwickeln, die vor allem vom Dialog der beiden Protagonisten lebt. Sie spielen Eigenkompositionen, die gemeinsam arrangiert und weiterentwickelt wurden. Es werden jedoch auch Nummern aus dem «Great American Songbook» zu hören sein, die speziell für diese Duo-Besetzung bearbeitet wurden. Kollekte 

 

 

Einblicke / Ausblicke

Markus Huber

Florale, unglaublich zarte Gebilde bilden verwobene Bildmuster. Schaue ins Nichts und es schaut zurück. Gegensätze mit figurativen, zum Teil nicht figurativen Motiven. Abstraktes Bilden bildet fensterblumengleiche Eisbilder. Hinwendung zu prozesshafter Malerei in Form von Monotypien und andern Formen indirekter Malerei. 

Gespräch bei Brot & Wein:  Freitag, 20. Januar 2023 

Der Künstler und Psychotherapeut Markus Huber spricht mit dem künstlerischen Leiter des Kunst-Raumes Stefan Rutishauser über Rorschachtest, Pastellkreiden, Stoffe und die richtige Konsistenz der Farbe.

 

Kulturbar und Konzert: Freitag, 27. Januar 2023  ATTILA VURAL 

Attila Vurals Spiel lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt musikalischer Begegnungen zu folgen. Dazu stehen mittlerweile achtzehn Solo-CD's bereit und ganz aktuell «The Real Live Wires Are Talking» (2023). Bei vielen Gelegenheiten ist Vurals perkussive Gitarre National und International live zu hören. Ob auf Tonträger oder. auf der Bühne: Wer mit Attila Vural die Reise antritt, wird Orte aufsuchen, die zu entdecken man einer Solo-Gitarre gar nicht zutrauen würde.      KOLLEKTE

www.lavural.ch

https://youtu.be/yuVuUsuxox4

 

 

 

Jelmoli 1972
Fredy Bissegger / Hansruedi Bader / Stefan Wick / Daniel Henzi   

 

Da trafen sich also vier junge Typen in der grossen Stadt. Mitten in den wilden 70-er Jahren, um das Gestalten von Schaufenstern zu lernen, die damals ganz gerne mal eingeworfen wurden. Und 50 Jahre nach ihrem Lehrabschluss 1972, kommen sie wieder zusammen, und der wilde Ritt geht weiter.

Gespräch bei Brot & Wein
Freitag, 18. November 2022
Gespräch mit den ausstellenden Künstlern über das kreative Schaffen heute, über Zalando und die Weihnachtsbeleuchtung.    

Kulturbar und Konzert: KNOPILOT
Freitag, 25. November 2022

 

 

16. September bis 2. Oktober 2022

Michael Siegenthaler: Ungefähre Wirklichkeit

Die Wirklichkeit ist klar, gegeben und unverrückbar. Die Fotografie ist das Medium, mit dem die Wirklichkeit als Ausschnitt eines Augenblicks dargestellt wird. Die Wirklichkeit ist auch Ausgangs­punkt der Bilder von Michael Siegenthaler. Seine auf Streifzügen durch die Umgebung entstandene Darstellung der Realität irritiert aber stets durch Wider­sprüche, Ueber­raschungen und Doppel­deutigkeiten. Die Eindeutigkeit der Wirklich­keit wirkt in diesen Fotografien leicht verschoben. Was auf den ersten Blick klar schien wird vage und die Betrachter werden eingeladen, sich ihre eigenen Gedanken zu machen.

michaelsiegenthaler.photo

 

 

11. März bis 27. März 2022

Maria Xagorari          Songs of Resilience

Die Ausstellung im Kunstraum Frauenfeld präsentiert das erste Kapitel von Maria Xagoraris jüngsten Arbeiten, mit dem Titel Songs of Resilience, inspiriert durch uralte Poesie und dem Streben nach Heimat. Oft beschreibt sie ihre allegorischen Bilder als Fragmente eines Gedichts, das noch geschrieben wird, und sie lädt den Betrachter ein, seine eigenen Assoziationen dazu beizutragen. Vielleicht ergeben sich diese aus Erfahrungen eines Lebens am Meer oder sind aus Erlebnissen mit der unmittelbaren Nähe zum Wald verbunden. Jede einzelne von ihnen ergänzt die unerschöpflichen Deutungsschichten des Bildes, welches immer wieder etwas andeutet, sich jedoch einer absoluten Interpretation entzieht. Dies alles gipfelt in einem unablässigen Spiel von Verschleiern und Offenlegen, in welchem sich die Spielregeln je nach Breitengrad ändern.

mariaxagorari.com

 

 

29. Oktober bis 14. November 2021
Haviva Jacobson — L’HEURE BLEUE

Die Räumlichkeit bespielen, Zeichnungen und Gemälde aus parallel geschaffenen Reihen, gegensätzlich und doch verwandt. Es schwebt in der Luft, zwischen Himmel und Wasser, gestrandet oder flatternd. Finster oder leuchtend hell. L’HEURE BLEUE in Form eines poetisch-künstlerischen Assoziationsspieles.

www.havivajacobson.ch

 

 

17. September bis 3. Oktober 2021
Gruppenausstellung: 1m2

Was ist denn so drauf auf 1m2? Wie gewichte ich denn das Quadrat, und wie wichtig ist es überhaupt? Wie gross ist 1m2, und misst er wirklich einen Meter? Und, was gewichtet mehr, 1mBoden- oder 1m2 Bilderpreis?

In der Gruppenausstellung zeigen Werner Gunterswiler, Annemarie Graf, Mark J. Huber, Markus Graf, Gabriel Mazenauer, Mathias Tanner, Simone Kappeler, Othmar Eder, Rudolf Brühlmann, Helmut Wenczel, Susan Kopp und Carole Isler auf 1m2, was ihnen denn so wichtig ist. Frauenfeld, unsere Heimat, unser Boden, auf dem wir stehen, wohnen, wandeln.

 

Mai bis 13. Juni 2021
Stefan Rutishauser — Intermezzo: Die Italien-Reise Teil III

Das ist die Italien-Reise, die dann wirklich nur im Kopf stattfand.
 Wenn man nicht mehr reisen kann, weil das Mist-Corona das Leben in der Hand hat, sucht man die Erinnerung an Italien erst mal im Herzen, und dann in der Foto-Bilderbibliothek seines iPhone. Findet man da nix, jedenfalls nichts, was berührt, und die Eröffnung des Kunst-Raum und der Ausstellung rückt immer näher, sucht man Italien dann halt anderswo. Also habe ich mir ne CD von Eros Ramazzotti reingehauen und einfach gemalt. Im Lidl haben sie Italienische Woche, im Coop ist das Muretti Aktion, und im Silberlöffel finde ich ein Rezept mit Barba di frate. Am Freitag lassen wir uns ne Pizza liefern und spülen mit Chianti nach. Und der Cappuccino aus dem Vollautomat geht auch. Ja, das muss nicht schlecht sein. Alles eine Frage der Perspektive! Und ein paar Bilder und Texte sind so auch entstanden. Somit steht der Neueröffnung des Kunst-Raum nichts mehr im Wege. Hoffen wir.